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Schulreise

Sanatorio Durán – Vulkan Irazú – Basilica Cartago – Paseo Metrópoli

Am vergangenen Freitag haben wir einen Ausflug mit der Schule mit allen Achtklässlern gemacht. Da es noch Platz hatte in den Cars, sind auch einige Eltern und Geschwister mitgekommen.

Frühmorgens sind wir losgefahren und als erstes haben wir beim Sanatorio Durán Halt gemacht. Heute ist dieses Sanatorium nur noch als “Museum” in Benutzung, war früher aber ein Spital für Tuberkulose-Patienten. Es ist bekannt als “Costa Ricas Geisterschloss”, weil viele sagen, dass auf ihren Fotos irgendwelche Gestalten zu sehen sind und sie die Präsenz von Verstorbenen spüren, wenn sie sich im Sanatorium befinden. Es ist ein bisschen ruinen-mässig, hat viel Graffiti an den Wänden und ist sehr dunkel, was es zusätzlich “spukig” macht. Hm, wie auch immer, ich habe nichts Verdächtiges gesehen oder gefühlt 😉   

Weiter ist unsere Reise dann zum Vulkan Irazú gegangen, wo wir anfangs wegen dem Nebel leider nichts gesehen haben. Je länger je mehr hat er sich aber aufgelöst und wir konnten den Krater (-see) trotzdem noch sehen. Mit 3432m ist der Irazú der höchste Vulkan in Costa Rica. Ganz schön kalt dort oben! Er ist das letzte Mal 1994 ausgebrochen, immer noch aktiv und gehört zu den gefährlichsten und unberechenbarsten Vulkanen des Landes. Der Kratersee ist blau-grün gefärbt.

Auf dem Weg zum Krater haben wir einen Nasenbären von etwa 1m Entfernung gesehen! Er war überhaupt nicht scheu, wird sich an die vielen Touris gewöhnt sein 🙂 

Wir haben unsere Reise fortgesetzt zur Basilica in Cartago, der ehemaligen Hauptstadt. Diese Basilica ist das Ziel vieler Pilger, die im August von ganz Costa Rica dort hin gehen, um die Statue der “Jungfrau der Engel” zu ehren und sich mit dem gesegneten Wasser zu waschen. Die Basilica ist von innen wie von aussen sehr eindrücklich. 

Als letztes Ziel hatten wir noch die Mall “Paseo Metrópoli” vor uns, um “Mittag” zu essen (um ca. 15:00 hahaha). War ein sehr schöner Abschluss von diesem gemütlichen, aber trotzdem sehr anstrengenden Tag.

xoxoxo, Anna

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Jacó, Whale watching

Ihr lieben fleissigen Blogleser,

Wie ich in meinem letzen Post schon geschrieben habe, habe ich mich riesig auf vergangenes Wochenende gefreut! Wir sind nämlich am Samstag nach Jacó (liegt auf halbem Weg zwischen Palmares und Uvita) gefahren und haben dort bei Freunden übernachtet. Am Sonntag sind vor 6:00Uhr losgefahren nach Uvita zur “bahía ballena” (=Bucht der Wale), für eine Whale watching Bootstour. Nach der 2 stündigen Autofahrt sind wir am Strand angelangt, der bei Ebbe aussieht wie eine Walflosse. Wunderschön! 

Nach dem Palmen-fotografieren und Muscheln sammeln haben wir uns alle so eine schicke orange Schwimmweste geschnappt und los ist es gegangen 😀

Wir haben im gesamten 5 Wale gesehen, 3 grosse und 2 davon mit Baby. Leider nur von weit weg und dementsprechend sieht man auf dem Foto auch praktisch nichts… Delfine haben wir keine gesehen, dafür riesige Wasserschildkröten! War echt ein cooles Erlebnis, so riesige Tiere in freier Natur zu sehen 🙂

Es hat mich erstaunt, wie anders die Stimmung und die Leute an der Küste im Vergleich zum Landesinnern sind. Viel mehr Fiesta, und die Stimmung ist allgemein lockerer. Ja, noch lockerer als hier in Palmares, das geht :))

Jetzt sind wir wieder gesund und munter zuhause und heute war ich schon wieder in der Schule

Herzlichst, eure Anna

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Wochenendausflüge

Ich habe das Glück, dass meine Familie sehr viel im Land herumreist. Meine Wochenende sehen meist etwa so aus: Am Samstag gehen wir ins Zentrum Palmares einkaufen, Mittagessen und wir treffen uns mit Freunden, ab und zu auch mit anderen Austauschschülern. Das ist so interessant zu hören, wie es den anderen Austauschschülern geht und welche Erfahrungen sie machen.(Jaaaa, die Crêpe hat so gut gerochen, ich konnte nicht widerstehen und musste einen Biss nehmen bevor ich das Foto gemacht habe 🙂 )

Am Sonntag ist Familientag, dann unternehmen wir immer etwas. Meist abwechslungsweise etwas weiter weg und dann etwas in der Nähe.

Letztes Wochenende fuhren wir zum Vulkan Arenal im Norden Costa Ricas, etwa 2h von uns entfernt. Auch der See (Laguna de Arenal) ist sehr schön. Den Vulkan habe ich leider nicht ganz gesehen, weil die Spitze eingenebelt war:

Wir sind dann noch weiter gefahren zu den heissen Quellen, die vom Vulkan aufgewärmt werden. Das ist so eine coole Erfahrung gewesen: Vom Aussehen her ist es ein normaler Fluss mit kleinen Wasserfällen, aber er hat nicht übertrieben Badewannentemperatur. Man könnte fast meinen, das ist künstlich gemacht, es fühlte sich so unnatürlich an, weil ich halt nur kalte Flüsse kannte.(Wir haben leider keine Bilder von der Landschaft oder vom Fluss selber gemacht. Deshalb hier ein Bild von Google, damit ihr euch etwas darunter vorstellen könnt.)

Nach dem heissen Bad brauchten wir eine Abkühlung, deshalb gab’s frisches Kokoswasser 😀Als wir zurück zum Auto gelaufen sind, sagt meine Mama plötzlich: “hörst du dieses Geräusch? Das ist ein Affe! Mal schauen, ob wir ihn sehen.” Wir haben ihn gefunden, ganz frech ist er auf einer Astgabel gesessen 😀

 

Dieses Wochenende haben wir einen Ausflug nach Zarcero gemacht, das bekannt für die Kirche und seinen Park ist. In diesem Park hat es viele Torbögen und Figuren, alles aus Büschen geformt. Die Kirche hat mir sehr gefallen. 

Nächstes Wochenende fahren wir nach Jacó, wo wir eine Bootstour machen, um (hoffentlich) Wale und Delphine zu sehen. Freue mich riesig darauf!! Davon werdet ihr bestimmt noch Bilder sehen 🙂

Ganz liebe Grüsse, eure Anna

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Sprachbarriere?

Viele haben mich gefragt, wie es mit dem Spanisch so läuft, deshalb hier jetzt für alle:

Ich bin jetzt 34 Tage in Costa Rica und 30 Tage bei meiner Familie. Grundsätzlich spreche ich mit allen Spanisch, langsam und häufig wohl auch falsch, aber so lange man sich gegenseitig versteht, ist das ja egal. Wenn ich etwas nicht verstehe, übersetzen wir manchmal auf Englisch, meist aber reden sie einfach langsamer, mit anderen Worten und umschreiben das gemeinte irgendwie. Am Anfang war es für mich sehr hilfreich, dass einer meiner Brüder recht gut Englisch kann, um wichtige Sachen wie Familienregeln oder wie es in der Schule läuft zu verstehen. Aber bei Alltagsgesprächen muss man ja nicht jedes Wort kennen, es reicht, wenn man einige Wörter und somit den Zusammenhang versteht. Und auch an der Tonlage merkt man, ob es eine Frage, eine wichtige Information oder nur so ein Kommentar nebenbei ist und kann somit beurteilen, wie genau man etwas verstehen muss 😀

Ich hatte ein Jahr Spanisch als Freifach, aber meine Freundin Andrina ist hier hin gekommen komplett ohne Sprachkenntnisse, und wir haben beide ähnliche Erfahrungen in Sachen Sprache gemacht: also grundsätzlich ist es ein viel kleineres Problem als erwartet. Sie hat mir erzählt, dass die ersten zwei Tage zwar hart waren, weil sie wirklich fast nichts verstanden hat. Mittlerweile geht es ihr aber wie mir: wir versuchen, zu reden, egal ob richtig oder falsch, und unsere Gegenüber verstehen zu 99% was wir meinen…und wenn in einigermassen normalem Tempo gesprochen wird, verstehen wir sie auch 🙂 Als wir uns unterhalten haben, hat sie mich noch auf einen ganz wichtigen Punkt aufmerksam gemacht für euch zukünftige Austauschschüler: es hat wenig mit Intelligenz zu tun, wie schnell man eine Sprache lernt, sondern viel mehr damit, ob man versucht, sich auszudrücken und mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Also: Google Translate ist zwar gut, so lernt man es aber nicht! Reden, reden, reden! Mit Leuten, die ich besser kannte, wie zum Beispiel der Familie oder der besten Freundin meiner Schwester ist mir das Reden anfangs leichter gefallen als mit Fremden. Mittlerweile habe ich aber weniger Mühe, etwas in einem Laden oder nach dem Weg zu fragen. Die Menschen hier sind sehr hilfsbereit, wenn sie merken, dass man etwas nicht versteht. Bei uns ist das ja auch so: wenn jemand versucht, Deutsch zu sprechen, freuen wir uns und versuchen, so gut wie möglich zu helfen.

Und klar, manchmal lachen Schulkollegen, weil man etwas falsch ausspricht, aber solange man einfach mitlacht, ist das überhaupt nichts schlimmes. Wir haben viele Dinge, die sogar zu Running Gags geworden sind 🙂

Wie schonmal zitiert:

We all smile in the same language.

¡Pura Vida!

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Feliz día de la madre

We all smile in the same language. 😀

Gestern war Muttertag, deshalb hatten wir schulfrei. (Diese Ticos finden aber auch immer einen Grund zum frei machen ;D)

Zuerst haben wir mal “ausgeschlafen” (bis 7:30, ich habe mich schon an den anderen Schlafrhythmus gewöhnt…)

..und dann haben wir Fanny unser Geschenk überreicht. Wir haben schon am Wochenende angefangen zu basteln und zu backen, deshalb waren wir umso glücklicher, dass sie sich so gefreut hat und ihre Augen nicht trocken blieben 🙂

Nach dem Morgenessen sind wir dann losgefahren nach San Ramón in das Naturreservat “Madre Verde” auf den Hügel La tinajita. Wäre es nicht so extrem neblig gewesen, hätte man von dort aus eine hammermässige Aussicht (ist der höchste Berg dort und deshalb auch ziemlich kalt) und man würde bis zum Meer sehen. Es war sehr neblig, gegen Schluss hat es sich aber etwas aufgelöst und wir konnten die Kaffeeplantagen sehen:

(wie ihr seht war es wirklich seeehr neblig und am Anfang haben wir nichts gesehen)

Eigentlich wollten wir zum nahegelegenen Fluss und dort unsere Sandwiches essen. Es begann dann aber so stark zu regnen, dass es zu gefährlich war. Also haben wir kurzerhand beschlossen, noch ans Meer zu gehen. Auf dem Weg haben wir bei einem riesigen Supermarkt Halt gemacht, um kurze Hosen und Flipflops zu kaufen. Bei über 30° wären wir geschmolzen in langen Hosen und Turnschuhen…

In Puntarenas war ich zwar schon mit Intercultura im Camp, dort haben wir aber nicht so viel vom Ort gesehen. Der Hafen, wo die Fähren nach Guanacaste losfahren und der grosse Leuchtturm sind nämlich ¡muy lindo! (hahah Marco, “lindo” ist trotzdem spanisch und nicht portugiesisch sorry) 🙂

und so sieht das aus, wenn wir alle zusammen lernen 🙂

Herzliche Grüsse,

eure Anna

Gaaanz viel Neues

¡Buenas!

(Ich konnte mich auf meiner Admin-Blogseite nicht mehr einloggen, deshalb habe ich abends jeweils ein Word Dokument geschrieben und lade jetzt wo es wieder funktioniert alles zusammen hoch: ist vielleicht ein bisschen verwirrend, weil ich von mehreren “heute” schreibe, aber nicht vom selben Tag.
und noch etwas: ich werde ab jetzt das “Gast-” weglassen, der Einfahheit halber, und weil sie wie meine 2. Familie sind.)

Die erste Woche ist schon vorbei – wie schnell das gegangen ist…
Am Dienstag hatts dann geklappt mit dem Direktor-Gespräch. Wir haben besprochen, dass ich in die gleiche Klasse wie meine Schwester Naomy komme, worüber ich extrem froh bin. Nach den Sommerferien würde ich ja eigentlich in die 10. kommen, hier bin ich jetzt in der 8. Klasse. Ist aber super, denn wenn ich den Schulstoff an sich schon kann, ist es einfacher auf Spanisch mitzukommen und zu verstehen. Das ist ja auch das Ziel – Spanisch lernen und die costaricanische Kultur kennenlernen!

Jedenfalls haben wir nach dem Gespräch gleich noch die Sportuniform und das Oberteil der normalen Schuluniform gekauft. Um die Hosen zu kaufen, mussten wir ins Zentrum nach Palmares (ich wohne etwas ausserhalb). Bei dieser Gelegenheit haben mir Fanny und Randall (Mama und Bruder) das kleine Städchen gezeigt. Die Kirche ist riesig – im Vergleich zur Grösse der Stadt! Und im Stadtpark gibt es freilebende Iguanas, ganz viele Eichhörnchen und ein Faultier (hab ich leider noch nicht gesehen).
Im Einkaufszentrum habe ich meine ersten Tamales (googelt mal!) gegessen. Fanny meinte, diese hier seien nicht so gut, ihre sind viel besser 😉 Mir hats trotzdem geschmeckt 🙂 

Da Mittwoch schulfrei war, nutzen Naomy und Allisson (eine Freundin) die Gelegenheit, mir das Schwimmbad zu zeigen. Wir hatten es praktisch für uns alleine, war wunderschön!
Wie schon oft erwähnt, gibt es hier viele freilebende Tiere – so auch in der Umkleidekabine. Ich habe mich soo erschrocken, als ich die Fledermäuse an der Wand habe hängen gesehen!
…und dann war es soweit – der erste Schultag konnte losgehen (Donnerstag)!
Aufstehen um 4:25, bereitmachen und dann ab auf den Schulbus.
Der erste Schultag begann gut: die ersten 2 Lektionen spontan frei!
Von den 12 Lektionen auf dem Stundenplan sind 5 ausgefallen 🙂
Auch sonst war der Tag super und viel weniger schwierig als erwartet, die Klassenkameraden sind sehr offen, interessiert und geben sich Mühe, gaanz laaangsam zu sprechen. Ich war völlig umsonst nervös 🙂
Das “interessant, neu und anders sein” hat seine zwei Seiten: es erleichtert den Einstieg extrem, wenn die anderen auf einen zukommen und man nicht selbst den ersten Schritt machen muss.
Die Kehrseite ist, dass mich alle angeschaut haben und miteinander tuschelten. Ist zwar unangenehm, aber sehr nachvollziehbar und auch voll ok, weil ich ja weiss, dass es nicht ein “böses tuscheln” ist…wenn ihr wisst, was ich meine 🙂

Und noch etwas: hier hat niemand Locken, deshalb haben viele ganz scheu gefragt, ob sie meine Haare anfassen dürfen hahahah

In der Schulmensa bekommt man suuuper leckeres Mittagessen, das zudem noch extrem günstig ist (umgerechnet weniger als 1 Fr.)!  

so sieht ein typisches Klassenzimmer aus: es sind alles Einzelbänke, wir schieben sie aber immer im ganzen Zimmer umher zu 2er, 3er etc. Bänken.

Noch zu dem Vorurteil ungesundes Essen: die typischen Mahlzeiten an sich sind sehr gesund – Reis, Gemüse, etwas Fleisch und Salat – nur die vielen Snacks nicht. Zum Znüni gibt es Chips, Guetzli, Süsses oder stark gesüsste Säfte, niemals Früchte oder ähnliches.

..und wie ihr hier seht, gibt es also nicht nur Reis und Bohnen :))

alles hier ist ein bisschen farbiger, sogar das Müsli 🙂

und ab und zu gibts auch mal etwas Schweizerisches, sogar mit selbstgemachtem Apfelmus 🙂

 

Auch nach mehrmaligem fragen und erklären hab ich nicht so genau verstanden, wo wir heute (Samstag) hingehen. …Es einfach auf sich zukommen lassen hat etwas sehr Interessantes 🙂
Wir sind mit dem Bus nach Palmares gefahren und von dort aus zu einer grossen Lagerhalle gelaufen. (eine 15minütige Busfahrt kostet nur ca. 40Rp.😳)
Ich habe dann erfahren, dass es eine Art Vorbereitung auf die “Konfirmation” ist. Wir waren etwa 70 Jugendliche, haben den ganzen Nachmittag Gruppenspiele gemacht, getanzt und wie immer hier, alles mit guter, lauter Musik.
Geleitet hat es aber nicht etwa ein Pfarrer, sondern ein paar ganz junge Leute. Es hat sich weniger wie eine Konfirmationsvorbereitung angefühlt, mehr wie ein Sommerferienprogramm früher 🙂
Zmittag gegessen haben wir alle zusammen. Einige Mütter und Grossmütter haben in grossen Töpfen selbstgekochtes Essen gebracht und das haben wir dann alle zusammen genossen, es war soo lecker!
Danach haben wir noch ein kleines Theater gemacht und die Leiter haben kurz etwas zu gewissen Bibelstellen erklärt.
und finalmente…gab es noch eine Wasserschlacht (inklusive Mehl)😊💦

 

 

Heute (Sonntag) sind wir nach San Ramón gefahren um zu fischen und dort Mittag zu essen. Es war ein Teich, in den sie die gezüchteten Fische (sobald sie genug gross sind) von den Becken hineintun. Wir konnten eine Schnur nehmen, den Köder dranhängen und reinwerfen. Etwa nach dem 10. Versuch hab ichs dann auch geschafft, einen zu fangen 🙂
Ein Koch hat ihn dann bereit gemacht und wir haben uns an einen Tisch gesetzt. Nach 15min war der selbstgefangene Fisch dann auf dem Tisch. (hahah reime chani) Es war seeehr lecker! Das Essen hier ist echt gut!

 

hüt (zistig) mal uf schwiizerdütsch und nur gaanz churz: wennd mit dim brüeder esperanto lernsch und alles extra übertriebe und lustig uussprichsch egal wie blöd dases tönt, denn weisch bisch ‘aacho’ :)))

Falls das jemand liest, der auch an einem Austausch interessiert ist: machs, (bis jetzt) ist es der Hammer!

¡Hasta pronto!

Anna

Noch ein Tipp für das nächste Ananas-essen: streut ein bisschen Salz darüber, gibt einen super Geschmack 🙂

 

¡Bienvenidos a Costa Rica!

 ¡Buenas!

Nach dem wunderbaren Abschiedsfest, das ich mir nicht hätte besser vorstellen können, bin ich gesund und munter im Paradies angelangt 🙂

Am Flughafen habe ich mich dann definitiv auch noch von den “Letzten” verabschiedet (auch von den Überraschungsgästen, danke!!!)

 

Mit 1.5h Verspätung konnte der 12h Flug endlich losgehen. Ein paar Filme, (mehr oder weniger gutes) Essen, Musik, Schlaf – und schon war es vorbei.

Wir sind ausgestiegen, ohne Probleme durch die Passkontrolle gekommen und da wartete auch schon Vera von Intercultura auf uns. Mit einem kleinen Bus sind wir ins UNDECA centro de recreo gefahren und haben uns sofort bettfertig gemacht. Der Jetlag hat sich bemerkbar gemacht: genau 1h40min konnte ich schlafen. Zur Zeitumstellung kamen natürlich noch gaaaanz viele Gedanken, die mich auch nicht schlafen liessen. Als ich Nachts aufgestanden bin, lagen in der Dusche ein rieeeeesen Falter und eine tote Kakerlake…naja, man gewöhnt sich an alles 🙂

Im Camp haben wir viel Costa Rica-spezifisches erfahren zu Kultur, Essen, einfach so Allgemeines. Und ausserdem waren wir täglich mehrmals im Pool! Bei so heissen Temperaturen tut eine Abkühlung gut 🙂

 

Las Suizas en Costa Rica:

 

und zu diesen Bildern muss ich wohl gar nichts sagen, die sprechen für sich:

 

 

Frische Mangos und Kokosnüsse direkt vom Baum im UNDECA Centro de recreo!

 

¡Vamos a la playa!

Nach 3 Tagen (endlich!) im UNDECA ist der grosse Moment gekommen: wir sind mit dem Auto aus dem geschlossenen Areal heraus nach Puntarenas gefahren. Endlich habe ich etwas vom Land und den Leuten gesehen! Puntarenas ist ein bekannter Strand an der Pazifikküste Costa Ricas. Nach dem ausgiebigen Meerbaden sind wir eine halbe Stunde am Strand entlang zu und einem Schwimmbad mit Restaurant gelaufen. Es gab Burger mit Pommes – ist mal etwas anderes als Reis und Bohnen… 🙂 Den Nachmittag verbrachten wir mit guter Musik, noch mehr baden und Wasservolleyball. Viel zu schnell ist der Tag vorbei gegangen, und die Nervosität stieg: meine Gastfamilie würde mich nämlich um 18:00 abholen!

 

Wie gesagt, 18:00. Wir wissen es alle, Tico Time, die Costa Ricaner nehmens nicht so genau mit der Zeit…als sie aber um 18:30 immer noch nicht eingetroffen waren, bin ich noch nervöser geworden. Eine Mitarbeiterin von Intercultura kam dann zu mir und sagte, sie würden in einer halben Stunde kommen.

Ja gut, 19:30 wurde es schlussendlich, aber als sie aus dem Auto ausgestiegen sind und mich die Gastmutter ganz fest in den Arm nahm, war das alles egal! Ich habe mich sooo unendlich gefreut und war überglücklich. Vom ersten Moment an habe ich mich wohlgefühlt 🙂

 

Gestern bin ich um 5.40 aufgestanden und dachte wow so früh…bis Naomy (meine Gastschwester) mir sagte, dass sie am Wochentagen um 4.45 aufstehe… Wir sind dann zu einem grossen Mountainbike-Rennen nach Orotina gefahren, weil meine Brüder beide da mitgemacht haben. Wir haben Musik gehört, gegessen, geredet und gelacht. Auf dem Heimweg haben wir einen Umweg zum Fluss “Tarcoles” gemacht, um die freilebenden Krokodile anzuschauen. Das waren soo viele – und sie waren soo gross! Echt eindrücklich! Und als wäre das nicht schon schön genug, sind noch zwei Papageie an uns vorbeigeflogen!! Paradiesisch hier!

 

Heute sind mein Gastbruder, meine Gastmama und ich zum Colegio (Schule) gefahren, um die Schuluniform zu kaufen und mit dem Direktor zu besprechen, in welche Klasse ich komme. Eigentlich wäre der “Termin” um 7.00 gewesen..um 8.30 sind wir dann wieder gegangen, weil der Direktor nicht aufgetaucht ist. “Mañana, mañana”. Gut, dann kommen wir morgen wieder 🙂

Hoffe es geht euch gut, liebe Grüsse

eure Anna

Vorbereitungsseminar

Letztes Wochenende fand ein zweitägiges Seminar in Zürich statt, bei welchem spielerisch wichtige Aspekte, welche zu einem tollen Austauschjahr beitragen, behandelt wurden. Zudem war der länderspezifische Austausch mit ehemaligen Austauschschülern sehr spannend und gab mir mehr Sicherheit. Es war sehr schön, die anderen “Costaricaner” kennenzulernen, mit denen ich fliegen werde. Jetzt so im Nachhinein fühle ich mich etwas sicherer, aber kann man auf so ein grosses Erlebnis überhaupt vorbereitet sein??

Spontan sein, es nehmen wie’s kommt und das Beste daraus machen – Pura Vida!

Anna

 

¡Hola y bienvenido!

 

Herzlich Willkommen!

“Fahre in die Welt hinaus. Sie ist fantastischer als jeder Traum.” – Ray Bradbury

Ich werde auf diesem Blog in unregelmässigen Abständen Beiträge und Bilder über alles mögliche posten, um euch – Freunden, Familie, Bekannten und zukünftigen Austauschschülern – einen Einblick in mein Leben in Costa Rica zu geben 🙂

Bei zukünftigen Posts freue mich mich natürlich immer über eure Kommentare und Antworten! 🙂

¡hasta la vista!,

Anna

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